Ausbildungsdauer und -ort

3 Jahre. Informationen zum Ausbildungsort s. u.

Arbeitsgebiet

Gartenbauwerker/in ist ein anerkannter Ausbildungsberuf für Menschen mit Behinderungen nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG). Die 3-jährige Ausbildung, die durch Vorschriften der zuständigen Landwirtschaftsministerien bzw. Landwirtschafts- oder Gartenbaukammern geregelt ist, wird im Gartenbau oder in Einrichtungen der beruflichen Rehabilitation durchgeführt.

Berufliche Fähigkeiten

Werker/Werkerinnen in der Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau sind durch ihre Berufsausbildung qualifiziert, nachstehende Tätigkeiten selbständig und unter Beachtung des Natur- und Umweltschutzes sowie der Arbeitssicherheit und des Gesundheitsschutzes am Arbeitsplatz auszuführen.

  • Sicherung vorhandener Vegetation
  • Bau von Wegedecken aus Natur- und Betonpflastersteinen sowie Plattenbelägen
  • Mitarbeit beim Bau von Wasseranlagen
  • Vorbereitung und Durchführung von Pflanzungen
  • Verwendung Lagerung und Verbeserung von Böden, Erden und Substraten
  • Bedarfs- und zeitgerechte Bewässerung
  • Arbeit und Pflege mit/von Maschinen und Geräten

Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung

Voraussetzung für die Zulassung zu einer Berufsausbildung zum Gartenbauwerker/zur Gartenbauwerkerin ist in der Regel eine Eignungsuntersuchung, die durch die zuständige Agentur für Arbeit veranlasst wird.

Duale Ausbildung

Rechtlich ist keine bestimmte schulische oder berufliche Vorbildung vorgeschrieben. Die meisten Ausbildungsanfänger/innen haben keine Berufsbildungsreife (früher: Hauptschulabschluss).

Ausbildung in Einrichtungen der beruflichen Rehabilitation

Die Berufsberatung der zuständigen Agentur für Arbeit informiert über Voraussetzungen und Anmeldung zur Ausbildung.