Bedeutung unseres Bildungsstandortes

Das Schulzentrum umfasst mit seinen Angeboten die Bandbreite von der Hinführung zur Berufsbildungsreife bis hin zur Hochschulreife. Die Bildungsgänge werden in den Abteilungen Berufsschule, Berufliche Vollzeitschulen und Gymnasium organisiert und pädagogisch gestaltet, wobei Berufsausbildung in der Abteilung Berufsschule im dualen System sowie in der Abteilung Berufliche Vollzeitschule stattfindet. Im Zuge des demografischen Wandels und dem damit einhergehenden Fachkräftebedarf kommt unserem Schulzentrum eine entscheidende und an Bedeutung zunehmende Rolle zu. Mit seiner großen Durchlässigkeit innerhalb der Bildungsgänge, erhöht sich für Schüler, die häufig keine geradlinige Schulkarriere durchlaufen, die Chance, einen qualifizierten Abschluss zu erwerben, deutlich.

Sie beginnen eine Ausbildung in einem Ausbildungsbetrieb?

„’ne halbe Daumenbreite, das ist bei mir eigentlich noch fluchtgerecht, waage- und lotrecht“ sagte Lukas, Maurerazubi, zu Laura, angehende Tischlerin, die ihn ungläubig anstarrt und an ihre vorgegebenen Maßabweichungen, die im Millimeterbereich liegen, denkt.

Empört überlegt Malte, Verfahrensmechaniker für Beschichtungstechnik, was er, der in Maßtoleranzen von wenigen Mikrometern arbeiten muss, von solch einer Behauptung halten soll.

Die drei haben in der 5-wöchigen Blockbeschulung den Wahlpflichtkurs Mathematik gemeinsam belegt, in dem noch einige Grundlagen, aber auch weiterführende Kenntnisse, wie das Thema Maßtoleranzen, allen Berufsschülern vermittelt werden.

Aber natürlich wird nicht nur im Wahlpflichtbereich unterrichtet.

Alle Auszubildende in den 45 Ausbildungsberufen der vier Berufsbereiche Agrarwirtschaft, Bautechnik, Farbtechnik und Holztechnik erhalten ihren spezifischen Fachunterricht in Lernfeldern nach bundesweitem Standard und werden in Teilzeit- und/oder Blockbeschulung zielgerichtet auf die Abschlussprüfungen (Gesellen-, Facharbeiter- und Gehilfenprüfung) der Kammern vorbereitet.

Sie wollen sich auf eine Ausbildung vorbereiten?

  • In einer Berufsfeldorientierungsklasse können Sie die Berufsbildungsreife erlangen oder in der einjährigen Berufsfachschule, mit den Schwerpunkten Bautechnik, Farb- und Raumgestaltung oder Holztechnik, den nächst höheren Abschluss, wie die erweiterte Berufsbildungsreife oder sogar den mittleren Schulabschluss anstreben.
  • Auch besteht die Möglichkeit, nach der 8. Klasse in die Werkschule zu wechseln, um in drei Jahren in projektorientiertem Unterricht mit praktischen Anteilen die Berufsbildungsreife zu erlangen und sich gezielt auf eine Ausbildung vorzubereiten.