Seit der Zertifizierung für das europäische Austauschprogramm Erasmus+ im Jahr 2023 hat das Schulzentrum an der Alwin-Lonke-Straße (SZALS) einen bedeutenden Meilenstein erreicht. Unser Ziel ist es, durch internationale Lernmobilität die Berufsbildung im Handwerk attraktiver zu machen und unsere Schüler:innen auf ein modernes, nachhaltiges Arbeitsumfeld vorzubereiten.
Unsere Vision: Werte, Teilhabe und Nachhaltigkeit
Das Programm am SZALS verfolgt klare inhaltliche Ziele, um die Chancengerechtigkeit und soziale Teilhabe durch Lernreisen zu fördern. Wir vermitteln europäische Werte und richten die Berufsbildung konsequent auf das Thema Nachhaltigkeit aus, um die Zukunftsfähigkeit des Handwerks zu sichern.
Zielgruppen: Wer ist dabei – und wer kommt dazu?
Aktuell konzentriert sich das Erasmus+-Angebot auf spezifische Fachbereiche, in denen bereits erfolgreiche Kooperationen bestehen:
- Beteiligte Gewerke: Derzeit nehmen Auszubildende aus den Bereichen Dachdeckung, Malerei und Lackierung sowie Schilder- und Lichtreklameherstellung aktiv am Austausch teil.
- Zukunftsausblick: Das Programm ist als wachsendes System konzipiert. Es ist ausdrücklich geplant, das Angebot zeitnah auf weitere Bildungsgänge und Ausbildungsberufe unseres Schulzentrums auszuweiten, um noch mehr jungen Menschen internationale Erfahrungen zu ermöglichen.
Mehrwert für Bremer Ausbildungsbetriebe
Die Kooperation bietet den regionalen Betrieben erhebliche Vorteile, ohne sie organisatorisch zu belasten:
- Attraktivität: Betriebe können motivierten Nachwuchskräften eine durch Erasmus+ finanzierte „Extrachance“ bieten, was die Attraktivität für Bewerber:innen und Kund:innen steigert.
- Kein Mehraufwand: Die gesamte Organisation der Reisen und Praktika wird vollständig durch das Erasmus+-Team der Schule übernommen.
- Wissenstransfer: Der Austausch fördert den direkten Wissenstransfer und das gegenseitige Lernen zwischen den internationalen Partnerbetrieben.
Ein Rückblick:
Dass dieses Konzept aufgeht, zeigten die ersten Reisen im Jahr 2024. In Göteborg (Schweden) lernten unsere Auszubildenden unter anderem den konsequenten Verzicht auf lösemittelhaltige Stoffe kennen. In Bozen (Südtirol) vertieften Teilnehmende ihre Fachkenntnisse in spezialisierten Siebdruck-Betrieben. Parallel dazu fand ein intensiver Austausch auf Ebene der Lehrkräfte statt, um pädagogische Konzepte und Organisationsstrukturen zwischen Bremen und Schweden abzugleichen.
Teilnahme und Kontakt
Teilnehmen können grundsätzlich volljährige Lernende (ab 18 Jahren), die sich mindestens im zweiten Ausbildungsjahr befinden. Auch Gesell:innen können bis zu 12 Monate nach ihrem Abschluss gefördert werden.
Interessierte Schüler:innen, Lehrkräfte und Betriebe finden weitere Informationen unter www.hwk-bremen.de/ausbildung/auslandspraktikum oder direkt bei den Koordinator:innen an unserem Schulzentrum.











